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RK

Das Regionale Konzept – kurz RK genannt – sieht vor, dass Grundschulen von Sonderpädagogen betreut werden. Hier geht es vor allem um Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen hinter den Anforderungen zurückstehen oder weit über das normale Maß begabt sind.

Der zuständige „RK-Lehrer“ arbeitet eng mit dem Klassen- bzw. Fachlehrer zusammen.

Es gibt die Möglichkeit, das betreffende Kind einzeln, in der Kleinstgruppe oder im Klassenverband individuell zu fördern. Letzteres ist deshalb wichtig, damit das Kind nicht in eine  Sonderrolle gerät, die es aus dem Klassenverband ausgrenzen könnte.

Die Einzelförderung/Kleinstgruppe ist besonders für die Diagnose der Lernblockaden, für die Durchführung spezieller Förderarbeit - wie Brain-Gym, Lernen durch Bewegung usw. -  und wegen der wesentlich geringeren Störgeräusche im Vergleich zur Klassenstärke, unverzichtbar.


Das RK beinhaltet, dass jede Klasse (1-4) 2 Wochenstunden Förderunterricht erhält. Hierbei wird insbesondere dem Grundsatz Rechnung getragen, dass dieser Förderunterricht nicht unbedingt „Unterricht mit dem Kind, sondern für das Kind“ sein soll. Es ist die Aufgabe des RK-Lehrers Unterrichtsmaterial für die individuelle Förderung bestimmter Schüler mit dem Fachlehrer zu besprechen bzw. zur Verfügung zu stellen.


In unserer Grundschule hat der RK-Lehrer einen festen Platz. So steht ihm für die Einzelförderung ein Kleinklassenraum zur Verfügung. Hier befindet sich umfangreiches Lehr- und Fördermaterial. Kinder mit augenfälligen Problemen werden fast immer gefördert. Aber was geschieht mit denen, die aufgrund von geringer ausgeprägten Wahrnehmungsproblemen zwar den Anschluss nicht verlieren, aber für und in der Schule viel angestrengter arbeiten müssen und dadurch hinter ihren möglichen Leistungen zurückbleiben? Gezieltes Fördermaterial und eine eigens dafür ausgebildete Lehrkraft (Sonderpädagogin) hilft ihnen, mit ihrer anderes gearteten „Eingängigkeit“ Eigenstrategien zu erarbeiten.


In Zukunft sollen wieder „Bänder“ in Deutsch und Mathematik stattfinden. Diese Bänder sollen klassenübergreifend, flexibel gehandhabt werden, um jeden Schüler da abzuholen, wo er steht, was die Voraussetzung für eine sinnvolle und effektive Förderung ist.

Neben den „üblichen“ Forder- und Förderbändern wird überlegt, im Rahmen des RK ein (sonderpädgogisches) Basisangebot für Deutsch und Mathematik einzurichten, das so flexibel gehandhabt werden soll, dass auch ältere Schüler noch einmal in den Grundkenntnissen gefestigt und damit wieder für die aktive Teilnahme am Untericht motiviert werden können.